Donnerstag, 17.05.2018 | Messe Essen
DigitalisierungMensch-Technik-Interaktion

Forum: Künstliche Intelligenz in Früherkennung, Diagnostik und Therapie

„Künstliche Intelligenz“ ist in der Medizin mittlerweile mehr als ein Zauberwort. Sie erlaubt es, aus den immer weiterwachsenden Mengen an Gesundheitsdaten intelligent nutzbare Datenmuster zu generieren und sie unterstützend in Früherkennung, Diagnostik und Therapieentscheidungen einzusetzen. Die Künstliche Intelligenz ermöglicht immer mehr Synergien zwischen Gesundheitsforschung und Gesundheitsversorgung und verbindet die Bereiche in optimaler Weise. Aber sie wirft auch Fragen auf:
  • Inwiefern verbessert Künstliche Intelligenz die medizinische Versorgung?
  • Bringt uns die KI auf ein längst überfälliges Level medizinischer Innovation („personalisierte Medizin“)?
  • Können künstliche und humane Intelligenz in der Medizin eine fruchtbare Symbiose eingehen?
  • Was ändert sich für die Patienten in den klinischen Abläufen und im ärztlichen Selbstverständnis?
  • Wie kommt die Innovation rechtlich, wirtschaftlich und praktisch in den klinischen Alltag?
Mit den Visionen und Herausforderungen, aber auch mit den Sorgen und Befürchtungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz beschäftigt sich das Forum 4.2 "Künstliche Intelligenz in Früherkennung, Diagnostik und Therapie", das im Rahmen des Klinikkongress Ruhr stattfindet.

Schwerpunkte sind vor allem der Stand der technologischen Entwicklung, die Zukunft der radiologischen Diagnostik, neue Perspekti-ven für akutmedizinische Entscheidungsprozesse und die Auswertung alltäglicher Patientendaten mit Hilfe „digitaler Biomarker“.

Programm

Unter der Leitung von Dr. Oliver Lehmkühler, Manager des Clusters InnovativeMedizin.NRW, führen Sie mehrere Vor- und Beiträge in das Thema ein:

Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor der Radiologie am Universitätsklinikum Essen, durchleuchtet am Beispiel der „Radiomics“ Realitäten und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und befasst sich mit damit verbundenen Umbrüchen in der Medizin und im Arztberuf.

Prof. Dr. Michael Adamzik, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Bochumer Knappschaftskrankenhaus zeigt am Beispiel des SepsisData-Net.NRW, wie SmartHealthData-Lösungen die Sepsisversorgung revolutionieren können.

Dr. Sven Meister leitet den Bereich „Digitization in HealthCare“ am Fraunhofer-Institut für Soft-ware- und Systemtechnik in Dortmund. Er zeigt, wie die Auswertung alltäglich anfallender Patientendaten mit Hilfe „digitaler Biomarker“ bei Früherkennung und Therapiebegleitung helfen kann.

Prof. Dr. Alexander Schramm, Gruppenleiter am Department für Molekulare Onkologie am Universitätsklinikum Essen, benennt was Künstliche Intelligenz kann und was sie für den Bereich der Onkologie bedeutet.

Heiner Vogelsang von der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse kommentiert die Vorträge aus Sicht der Krankenkasse und diskutiert über Hemmnisse und Möglichkeiten, KI-Lösungen in die Versorgung zu implementieren.

Sie sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und den fachlichen Austausch im Rahmen der gemeinsamen Diskussionsrunde zu unterstützen!

Weitere Informationen

Darüber hinaus finden Sie weitere interessante Informationen rund um das Thema auf unserer Website SmartHealthData.NRW.

Website Klinikkongress Ruhr

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